Der Höhepunkt der Reise
Puhh, das wars: Die Reise ist vorbei und ich sitze auf "meinem" Bett in "meiner" Wohnung in Shanghai. Vor ein paar Stunden bin ich mit dem Nachtzug aus Peking angekommen, und mit 5 Chinesen 12 Stunden in einem Abteil herumzulungern ist irgendwie nicht so cool. Aber ich habe alles gerade so überlebt, und ich muss sagen die Reise hat sich gelohnt. Das Highlight kam natürlich ganz zum Schluss: Die große Mauer. Aber dazu später mehr.
Als wir nach Peking gekommen sind, hatte ich den Eindruck, dass sich irgendwie alles wiederholt: Unglaublich groß, voll, laut und so weiter und so fort. Auch der Platz des Himmlischen Friedens haute mich nicht so richtig aus den Socken. Bitte nicht falsch verstehen, der Platz ist echt riesig und es ist ein ziemlich cooles Gefühl darauf zu stehen - doch cooler wäre es ohne die 35 Grad und die 10000 Menschen um mich herum gewesen. Durch die Hitze konnte ich das Ganze nicht so richtig genießen, und die vielen Leute haben einfach genervt. :D
Bei der verbotenen Stadt war es ähnlich: Vor lauter Touristen (also solche wie mich) konnte man die Gebäude kaum sehen, und ich hatte einfach keine Lust mich auch nur einen Meter von der Stelle zu bewegen. Und das wird dann schon problematisch, denn die Anlage ist nicht unbedingt klein. Vom Anfang bis zum Ende sind wir einen guten halben Tag durch die Gegend gestiefelt, und unsere Gruppenleiterin gönnte uns nicht gerade viele Pausen. Fazit: Ich guck mir das im Winter nochmal an ;-)
Doch jetzt nochmal zum Höhepunkt (im wahrsten Sinne des Wortes): Die große Mauer. Das war unser allerletzer Stopp, bevor meine Gruppe wieder den Rückweg nach Deutschland angetreten ist und ich meine Reise nach Shanghai. Man muss sagen, es war ein sehr gelungener Schluss. Weil es (leider) sehr neblig und diesig war, konnte man nicht besonders weit sehen, doch das hatte auch sein Gutes: Es waren verdammt wenig Leute unterwegs. Zum ersten Mal musste ich mich nicht durch Menschenmassen schieben, sondern konnte entspannt herumschlendern (in der Realität war es eine schweißtreibende Bergsteigertour) und die "Aussicht" genießen. Um euch mal ein Bild zu verschaffen: Wenn man aus der großen Mauer eine Achterbahn machen würde, hätte sie zwar keine Loopings, aber drauf trauen würde ich mich trotzdem nicht. Man kann das Laufen auf der Mauer ohne zu übertreiben mit Bergsteigen, stellenweise sogar Klettern vergleichen: Sie ist an einigen Stellen so steil, dass man sich festhalten muss, um nicht wegzurutschen. Ich habe versucht, das auf Fotos festzuhalten, doch das geht nicht so richtig.
Als wir dann endlich an einem besonders hohen Punkt angekommen waren und erstmal eine Pause machen mussten, haben wir noch etwas sehr Schönes und wirklich Romantisches miterleben dürfen: Ein junger Mann aus unserer Gruppe machte seiner Freundin einen Heiratsantrag. Dazu ein bisschen Hintergrundgeschichte: Die gesamte Familie besagter Freundin stand schon mal auf der großen Mauer, und jeder hatte ein Bild von sich über dem Kamin, wie er oder sie mit seiner/ihrer Partnerin auf der großen Mauer steht. Deshalb war es für sie etwas ganz Besonderes, jetzt auch auf die Mauer zu kommen und endlich ein Bild von sich mit ihrem Freund auf der großen Mauer zu haben. Jetzt hat sie ein Bild von sich und ihrem Verlobten auf der Großen Mauer. Es war wirklich ziemlich ergreifend, und sogar die Männer haben ihre Tränen unterdrücken müssen - von uns Frauen will ich gar nicht erst anfangen. ;-)
Soo, Freunde der Nacht, jetzt müsst ihr euch so lange gedulden bis ich wieder was Interessantes zu berichten habe - vermutlich bis Montag, denn da treffe ich mich mit meinem Supervisor und erfahre dann erstmal, was ich eigentlich die nächsten zwei Monate zu tun habe. Bis dahin ruhe ich mich erstmal ein bisschen aus und versuche aus dem Metrosystem schlau zu werden. Und ich warte auf den Anruf aus dem Reisebüro, um eine Hotelrechnung zu bekommen -.- Wer weiß ob ich die jemals bekomme!
Liebe Grüße aus dem zum Glück klimatisierten Zimmer,
Luxemburgerli
Als wir nach Peking gekommen sind, hatte ich den Eindruck, dass sich irgendwie alles wiederholt: Unglaublich groß, voll, laut und so weiter und so fort. Auch der Platz des Himmlischen Friedens haute mich nicht so richtig aus den Socken. Bitte nicht falsch verstehen, der Platz ist echt riesig und es ist ein ziemlich cooles Gefühl darauf zu stehen - doch cooler wäre es ohne die 35 Grad und die 10000 Menschen um mich herum gewesen. Durch die Hitze konnte ich das Ganze nicht so richtig genießen, und die vielen Leute haben einfach genervt. :D
Bei der verbotenen Stadt war es ähnlich: Vor lauter Touristen (also solche wie mich) konnte man die Gebäude kaum sehen, und ich hatte einfach keine Lust mich auch nur einen Meter von der Stelle zu bewegen. Und das wird dann schon problematisch, denn die Anlage ist nicht unbedingt klein. Vom Anfang bis zum Ende sind wir einen guten halben Tag durch die Gegend gestiefelt, und unsere Gruppenleiterin gönnte uns nicht gerade viele Pausen. Fazit: Ich guck mir das im Winter nochmal an ;-)
Doch jetzt nochmal zum Höhepunkt (im wahrsten Sinne des Wortes): Die große Mauer. Das war unser allerletzer Stopp, bevor meine Gruppe wieder den Rückweg nach Deutschland angetreten ist und ich meine Reise nach Shanghai. Man muss sagen, es war ein sehr gelungener Schluss. Weil es (leider) sehr neblig und diesig war, konnte man nicht besonders weit sehen, doch das hatte auch sein Gutes: Es waren verdammt wenig Leute unterwegs. Zum ersten Mal musste ich mich nicht durch Menschenmassen schieben, sondern konnte entspannt herumschlendern (in der Realität war es eine schweißtreibende Bergsteigertour) und die "Aussicht" genießen. Um euch mal ein Bild zu verschaffen: Wenn man aus der großen Mauer eine Achterbahn machen würde, hätte sie zwar keine Loopings, aber drauf trauen würde ich mich trotzdem nicht. Man kann das Laufen auf der Mauer ohne zu übertreiben mit Bergsteigen, stellenweise sogar Klettern vergleichen: Sie ist an einigen Stellen so steil, dass man sich festhalten muss, um nicht wegzurutschen. Ich habe versucht, das auf Fotos festzuhalten, doch das geht nicht so richtig.
Als wir dann endlich an einem besonders hohen Punkt angekommen waren und erstmal eine Pause machen mussten, haben wir noch etwas sehr Schönes und wirklich Romantisches miterleben dürfen: Ein junger Mann aus unserer Gruppe machte seiner Freundin einen Heiratsantrag. Dazu ein bisschen Hintergrundgeschichte: Die gesamte Familie besagter Freundin stand schon mal auf der großen Mauer, und jeder hatte ein Bild von sich über dem Kamin, wie er oder sie mit seiner/ihrer Partnerin auf der großen Mauer steht. Deshalb war es für sie etwas ganz Besonderes, jetzt auch auf die Mauer zu kommen und endlich ein Bild von sich mit ihrem Freund auf der großen Mauer zu haben. Jetzt hat sie ein Bild von sich und ihrem Verlobten auf der Großen Mauer. Es war wirklich ziemlich ergreifend, und sogar die Männer haben ihre Tränen unterdrücken müssen - von uns Frauen will ich gar nicht erst anfangen. ;-)
Soo, Freunde der Nacht, jetzt müsst ihr euch so lange gedulden bis ich wieder was Interessantes zu berichten habe - vermutlich bis Montag, denn da treffe ich mich mit meinem Supervisor und erfahre dann erstmal, was ich eigentlich die nächsten zwei Monate zu tun habe. Bis dahin ruhe ich mich erstmal ein bisschen aus und versuche aus dem Metrosystem schlau zu werden. Und ich warte auf den Anruf aus dem Reisebüro, um eine Hotelrechnung zu bekommen -.- Wer weiß ob ich die jemals bekomme!
Liebe Grüße aus dem zum Glück klimatisierten Zimmer,
Luxemburgerli
Luxemburgerli - 16. August, 09:03
